Artemianauplien gehören zum Standardrepertoire jedes Züchters. Sie sind einfach anzusetzen, äußerst nahrhaft und werden von Jungfischen wie auch kleineren adulten Arten sehr gut angenommen.
Verwendet werden getrocknete Artemiaeier – in diesem Fall stammen sie aus niederländischer Produktion – und handelsübliches jodfreies Salz.
Ein bewährtes Mischungsverhältnis sind vier Teelöffel Artemiaeier auf einen Liter Wasser. Bereits nach etwa 24 Stunden bei guter Belüftung schlüpfen die Nauplien.
Um stets frische Tiere verfügbar zu haben, ist es sinnvoll, täglich zwei Ansätze – morgens und abends – zu starten. So stehen kontinuierlich unterschiedlich alte Artemien zur Verfügung.
Die Nauplien können mit feinem Spirulinapulver oder Hefesuspensionen gefüttert werden, sobald sie einige Stunden alt sind.
Vor dem Verfüttern empfiehlt sich ein gründliches Abspülen mit Leitungswasser (über einem feinmaschigen Sieb), um Salzrückstände zu entfernen. So wird das Aquarienwasser geschont.
Bei ausreichend Platz lassen sich Artemien auch größer ziehen – eine Methode, die besonders im Sommer im Freien interessante Beobachtungen ermöglicht.
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