Früher oder später möchte fast jeder Aquarianer erleben, wie eigene Fische großwerden. In vielen Gesellschafts- oder Artenbecken kommt es sogar ganz von selbst zu Nachwuchs – gesunde, artgerecht gehaltene Tiere laichen regelmäßig ab oder bringen lebende Junge zur Welt.
Ob diese Jungfische im Aquarium überleben, hängt stark von Bepflanzung, Fütterung und den Mitbewohnern ab. Aus solch zufälligen Vermehrungen sind schon viele Züchterkarrieren entstanden.
Im Gegensatz dazu ist die gezielte Fischzucht eine bewusste, vorbereitete Aktivität – mit konkretem Ziel, mehr Aufwand und meist auch einem Plan zur Weitergabe des Nachwuchses. Bevor man damit beginnt, sollte man also überlegen, ob genügend Zeit, Platz und Abnehmer vorhanden sind.
Wir möchten auf dieser Seite zeigen, wie sich mit einfachen Mitteln und ohne große Investitionen Fische erfolgreich nachzüchten lassen. Alle beschriebenen Methoden basieren auf unseren eigenen Erfahrungen – meist mit Dortmunder Leitungswasser, sofern nichts anderes erwähnt wird.
Dieses hat typischerweise folgende Werte:
Wer sich an die Zucht wagt, sollte etwas zusätzliche Zeit für Wasserwechsel und Fütterung einplanen. Zur Grundausstattung gehören – je nach Fischart – Aquariengrößen zwischen 12 und 45 Litern, dazu Heizung, Schaumstofffilter, Membranpumpe und Luftschlauch.
Alles Weitere hängt von der jeweiligen Art, den vorhandenen Möglichkeiten und natürlich der Begeisterung des Züchters ab - und genau diese Freude möchten wir mit unseren Zuchtberichten vermitteln.
Weitere Zuchtberichte werden ergänzt ...
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