Mikrowürmer sind winzige, aber äußerst nahrhafte Futtertiere – etwas kleiner als Artemianauplien, aber größer als Infusorien oder Essigälchen.
Als Zuchtgefäße eignen sich saubere Plastikdosen, wie sie z. B. bei Brotaufstrichen oder Salaten verwendet werden. Die Basis besteht aus gemahlenen Haferflocken, mit Wasser zu einem zähen Brei verrührt (die Konsistenz ist ideal, wenn die Masse zäh vom Löffel tropft).
Optional kann etwas Spirulinapulver beigemischt werden.
Der Brei wird etwa 1–2 cm hoch eingefüllt, anschließend kommt ein Teelöffel eines alten Ansatzes hinzu.Darüber streue ich eine dünne Schicht Trockenhefe. Der Deckel wird aufgesetzt und mit einer feinen Nadel belüftet – ein bis zwei kleine Löcher genügen.
In den ersten Tagen riecht der Ansatz leicht nach Hefe – völlig normal. Bald darauf kriechen die Würmchen an den Behälterwänden hoch und können dort mit einem kleinen Pinsel oder Wattestäbchen entnommen werden, möglichst ohne Substratreste.
So lässt sich über Wochen frisches Mikrofutter gewinnen – ideal für Jungfische und kleine Arten.
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